Fachgruppe Amphibien und Schmetterlinge

Sie erfahren hier einiges über unsere Arbeit in der Gruppe und finden Fotos von den verschiedenen Tierarten, die wir aus diesen Bereichen in der Gemeinde Stuhr antreffen können.

Amphibienschutz in der Gemeinde Stuhr

 

Wenn es im Frühling warm und feucht wird, treibt es die Kröten, Frösche und Molche auch zu ihren Laichgewässer an der Stuhrer Landstraße, in Höhe der "kleinen Wasserlöse". Das ist ein gefährlicher Weg. Jahrelang lagen dort viele überfahrene tote Tiere auf der Straße.

Aber seit 2006 stellt die Amphibiengruppe des Nabu Stuhr dort einen Krötenfangzaun auf. Die Familie Bauer sammelte bis 2014 die Kröten, Frösche und Molche vor dem Zaun ein und trug sie über die Straße. Ab 2015 wird der Transport von verschiedenen NABU-Mitgliedern übernommen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite werden sie in dem Teich zum Ablaichen ausgesetzt. Durch diese Maßnahmen kommen wieder mehr Tiere zum Ablaichen.

Nach 3 Jahren sind die Kröten und Frösche geschlechtsreif.

Jahr Erdkröte Molche Grasfrösche
 2006  198  86 -
 2007 90  20 -
 2008  82  1 -
 2009 112  14 -
 2010 264  22 -
 2011 128  7 -
 2012  112  5 -
 2013 130  2  2
 2014 133  8  1
 2015 51  4  3
 2016  154  4  11
2017 116 - 1

Am Krötenzaun in der Waldfläche an der B439 in Heiligenrode wurden in den Jahren nachfolgende Transporte zur Tränke durchgeführt:

Jahr Erdkröte Molche Grasfrösche
 2011 292 - -
 2012 219 - -
 2013 183 - 3
 2014 232 - 7
 2015 136 - 1
 2016 29 - -
2017 31 1 -

An dem neuen Krötenzaun an der Kirchseelter Straße in Fahrenhorst wurden in 2017 insgesamt 58 Erdkröten, 2 Grasfrösche und eine Blindschleiche eingesammelt.

 

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